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Naturwunder Sambia – Kolosse als Kameraden
Sambia liegt mitten im Herzen des südlichen Afrika, umgeben von den Ländern Angola, Zaire, Tansania, Malawi, Simbabwe,
Mosambik, Botsuana und Namibia (Caprivi Zipfel). Das Lebenselixier Afrika sind die großen Flüsse, alljährlich herrschen sie über Leben und Tod. Sie schlängeln sich wie breite Bänder durch die Savannen und ändern
nach jeder Regenzeit eigensinnig ihren Lauf.
In den Gewässern Sambias tummeln sich große Populationen von Flusspferden (hippopotamus amphibius). Diese
einmaligen Geschöpfe bevorzugen tagsüber ein träges Dasein im nassen Element. Lässig tauchen sie ab, um sich dann wieder wie U-Boote prustend an die Oberflächen zu manövrieren. Abends hieven sich die bis zu 2.500 kg
wiegenden Kolosse ans Land und grasen nachts nicht selten direkt vor Ihrer Lodge. Fußabdrücke am nächsten Morgen liefern den Beweis. Ihr gemütliches und selbstzufriedenes Grunzen wirkt beeindruckend urig und prägt
sich ins Gedächtnis ein.
Sambia hat 19 Nationalparks, d.h. 8 % des Landes stehen unter Naturschutz. Der 9.050 qkm große
South Luangwa Nationalpark, zweitgrößter des Landes, ist benannt nach dem Luangwa Fluss. Offene Waldgebiete mit Mopanebäumen und Akazien beherrschen die Szenerie. Gänzlich unbekannt ist der
Luambe Nationalpark im Nordosten (254 qkm). Ein einzigarriges Projekt sorgt hier für die Wiederansiedlung des durch Wilderei erheblich dezimierten Tierbestandes. Zwischenzeitlich sind beachtliche Erfolge zu
verzeichnen. Den absoluten Höhepunkt für Abgeschiedenzeit und Tierreichtum bietet der North Luangwa Nationalpark. Die strengen Auflagen der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft erlauben 4 Camps, die jedoch
nur 3 Monate im Jahr bewirtschaftet werden dürfen. Der Kafue Nationalpark ist mit 22.500 qkm einer der weltgrößten, er entspricht etwa der Fläche der Schweiz. Der Name Sambia ist abgeleitet vom mächtigen
Sambesi, der mit 9.050 km Länge einer der unberührtesten Ströme Afrika ist. Der großartigste Naturschatz Sambias sind die berühmten Victoria Fälle bei Livingstone, 1,7 km breit und nach der Regenzeit ein
atemberaubender Anblick. Der tosenden Gischt gaben die Einheimischen den Namen „Mosi oa Tunya“, der „Rauch der donnert“.
Die Lodges in den Parks liegen meistens direkt am Fluss und sind so konzipiert, das die Wildtiere freien Zugang
haben. Tagsüber halten sich die Tiere zurück. Nach Dunkelheit sollten Sie keinesfalls ihre Lodge verlassen!
Regenzeit: Oktober – April (Luambe und North Luangwa sind in dieser Zeit geschlossen)
Trockenheit: April – Oktober
Tag 1: Lusaka – Mfuwe – South Luangwa Nationalpark
Ankunft in Lusaka (1.300 m hoch), eine
der am schnellsten wachsenden Städte im südlichen Afrika. Weiterflug mit Zambian Airways 460 um 13.10 Uhr nach Mfuwe. Ankunft um 14.20 Uhr. Abholung vom Flughafen und Fahrt zur Mfuwe Lodge**** (Fahrtzeit 1 Stunde).
Nachmittags erste Pirschfahrt im Park (Puku, Impala, Flusspferd, Elefant, Zebra, Löwe, Leopard, Hyäne und etwa 400 verschiedene Vogelarten). Abendessen und Übernachtung in der Mfuwe Lodge**** direkt am Fluss, wo
sich fast immer Flusspferde aufhalten.
Tag 2 – 3: South Luangwa Nationalpark
Früh morgens Pirschfahrt im South Luangwa Nationalpark (Dauer: 4 Stunden). Die
offenen Waldgebiet werden von Mopanebäumen und Akazien beherrscht. Der charakteristischste Baum Afrikas ist der stolze Baobab (afrikanischer Affenbrotbaum).
Die Flaschenform ist nicht zufällig, denn sie dient als Wasserspeicher (bis zu 120.000 Liter). Zurück zum Brunch in der Mfuwe Lodge. Am späten Nachmittag weitere
Pirschfahrt. Nach Dunkelheit werden die Tiere mit Scheinwerfen gesichtet. Abendessen und Übernachtung in der Mfuwe Lodge****.
Tag 4: South Luangwa Nationalpark – Mfuwe – Lusaka – Kafue
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Mfuwe. Flug mit Air Zambia um 09.45 Uhr
nach Lusaka. Ankunft um 10.55 Uhr. Weiterfahrt im PKW auf einer sehr gut ausgebauten Schnellstraße in westliche Richtung in den Kafue Nationalpark (265 km),
eines der best gehütesten Geheimnisse Afrikas. Der Park ist mit 22.500 qkm größer als der Krüger Nationalpark in Südafrika und der Etosha in Namibia und liegt in Höhe zwischen 070 – 1.470
m. Im Kafue Fluss leben Nilpferde und Krokodile, auf dem Land Pukus, Zebras, Impalas, Hartebeest, Wasserböcke, Wildhunde, Schakale, baumkletternde Löwen, Leoparden, Hyänen und
478 verschiedene Vogelarten. Am Nachmittag Bootsfahrt auf dem Kafue oder Pirschfahrt im Park. Abendessen und Übernachtung in der Mukambi Lodge****.
Tag 5 -6: Kafue
Am späten Nachmittag Bootsfahrt auf dem Kafue oder Pirschfahrt im Park. Abendessen und Übernachtung in der Mukambi Lodge****.
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