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Privatreise Srilanka
Abfahrt: Täglich ab Colombo
Die kleine tropische Insel schließt sich wie eine Träne im Indischen Ozean an den südlichen Teil
des Indischen Subkontinents an. Kaum einer anderen Insel wurden klangvollere Namen gegeben: Teich der Lotosblüten, Land der Hyazinthen und Rubine, Gewürz- und Teeinsel, Perle des Orients.
Die Araber nannten die Insel Sialan, die Holländer Seilan, die Engländer Ceylon und die Singhalesen schon immer Sri Lanka, "Strahlend Schöne". Zum einen faszinieren die alten Königsstädte
Annuradhapura, Polonnaruwa sowie Kandy, letzte Königsstadt, noch heute pulsierender Höhepunkt der Insel, zum anderen die Landschaften: dichter grüner Dschungel,
duftende Gewürzgärten, Reisfelder, Teeplantagen im Hochland, eine 1.600 km lange Küste.
Tag 1: Flug nach Colombo
Tag 2/ Colombo: Ankunft in Colombo
, Hauptstadt Sri Lankas und kommerzielles Zentrum mit einer Mischung von modernen Hochhäusern und Kolonialbauten. Nachmittags Stadtbesichtigung: Erste
Europäer waren die Portugiesen, die 1505 Colombo als Handels- und Flottenstützpunkt ausbauten. Gehandelt wurden Gewürze und Edelsteine. Zu dieser Zeit war Kotte Hauptstadt eines
Singhalesenreiches. Die Portugiesen errichteten das Fort und die befestigte Stadt. 1796 oberten die Engländer Colombo und ernannten sie 1833 zur Hauptstadt. Der Clocktower, berühmtestes
Wahrzeichen im Fort, diente als Leucht- und Wachturm (1837). Der quirlige Bazar der orientalischen Pettah(Altstadt) kennt keine Ladenschlußzeiten. Feilschen gehört einfach dazu. Übernachtung im
Hotel**** o.ä.
Tag 3/ Colombo - Anuradhapura: Fahrt landeinwärts Richtung Anuradhapura. Nahe des künstlich
angelegten Kalawewa Sees liegt Aukana mit der
13m hohen stehenden Budda-Statue, im 5. Jh. aus dem Fels herausgehauen. Anuradhapura war geistiges Zentrum des Buddhismus auf Sri Lanka und 380 v. Chr. Metropole König Pandukabhaya. Laut Mahawamsa-Chronik gab es
ein mustergültiges städtebauliches Konzept mit Stadtviertelaufteilungen nach Berufsständen und Kasten. Im Bezirk des Maha-Vihara steht der über 2000 Jahre alte Sri Maha Bodhi-Baum. Vom Kupfer-Palast
(161 v. Chr.), ein Großkloster, sind noch ca. 1600 Steinsäulen des Erdgeschosses übrig. Höhepunkt ist die Ruvanveli Dagoba mit ihrem Elefantenfries, höchste Sri Lankas (110m). Die vergoldete Spitze der
Dagoba mündet in einen aufgesetzten Bergkristall, Geschenk eines birmanischen Buddhisten. Vorbei an der Mirisavati Dagoba mit ihren meisterhaften Altären zum Zwillingsteich "Kuttam Pokuna“ und
Isurumuniya-Tempel mit der ausdrucksvollen Granit-Skulptur "Die Liebenden". Übernachtung im Palm Garden village Hotel**** o.ä.
Tag 4/ Anuradhapura – Dambulla
Nach dem Frühstück fahrt nach Polonnaruwa,
zweitälteste Singhalesen-Hauptstadt, oft zerstört und vom Dschungel überwachsen. Zeitgenössische Berichte erzählen von goldenen Portalen, Elfenbeinmöbeln, edelsteingeschmückten Kandelabern in den königlichen
Privatgemächern. Besuch des Königspalastes, Residenz Königs Parakrama Bahu Palastmauern, Wata-Daga, schönster und besterhaltenster Tempel, reich geschmückt mit Skulpturen, Reliefs sowie Mondsteinen und
Wächterfiguren; Galpotha, das "Steinerne Buch", Palbali Vihara, die "Korallenschrein-Dagoba. Höhepunkt bildet Gal Vihara, kolossaler Felstempel mit 4 überdimensionalen
Buddhafiguren aus der Granitwand herausgemeißelt (Liegender Buddha – geht ins Nirwana ein, Stehender Buddha - über 7m hoch, Meditierender Buddha -
dessen Haltung symbolisch die "Erleuchtung" im nordindischen Bodh Gaya darstellt). Die Kiri Dagoba ist wegen ihres strahlenden Verputzes auch als
"Milchdagoba" bekannt. Erbaut von Parakrama Bahu (12.Jh.) handelt es sich um die besterhaltenste nicht restaurierte Dagoba Sri Lankas. Übernachtung im Hotel Sigiriya Village/ Amaya Lake**** o.ä.
Tag 5/Dambulla - Sigiriya – Dambulla
Die Granitfelsenfestung Sigiriya erhebt sich 200m über dem Dschungel. Auf dem Plateau baute
Singhalesenkönig Kassapa die "Himmelsburg", von der er 18 Jahre lang (477-95 n.Chr.) regierte. Die Fresken der "Wolkenmädchen" (Ende 5. Jh.), 21 künstlerisch ausdrucksfähige auf Stuck gemalte
Frauendarstellungen unterhalb eines Felses, sind weltberühmt.
Besuch der Dambulla Felsenfestung mit5 antiken, buddhistischen Höhlentempel in 100 m hohem Fels.
Der Singhalesenkönig Valagam Bahu(1. Jh.v.Chr.)fand hier in der Felsspalte Zuflucht vor tamilischen Invasoren. Als Dank für seinen Sieg über die Tamilen ließ er diesen Tempel erbauen. Beeindruckend
sind die etwa 100 Statuen von Buddha und
verschiedene Hindugottheiten, u.a. ein liegender Buddha (14 m lang). Die Decken und Wände sind kunstvoll bemalt. Übernachtung im Hotel Sigiriya Village/ Amaya Lake**** o.ä.
Tag 6/ Dambulla - Kandy (170 km):
Über Matale durch fruchtbare, vielseitig genutzte Tropenlandschaft. Besuch eines Gewürzgartens.
Hier können Sie sehen, wo der Pfeffer wächst sowie Zimt, Kardamon, Kurkuma, Safran, Curryblätter, Nelken, Muskat, Kakao, Zitronengras, Sandelholz, Vanille. Kandy ist noch heute Mittelpunkt des Edelsteinhandels.
Besuch des berühmten Sri Dalada Maligawa
(Tempel des heiligen Zahns, 1603 erbaut).. Alljährlich findet zum Vollmond im Juli/Aug. die große Sri-Esala-Peraherastatt, zu der die "Zahnreliquie" Buddhas 10
Tage und Nächte durch die Straßen getragen wird, begleitet von Priestern, Mönchen, Musikanten, Tänzern und Akrobaten. Abendzeremonie im heiligen Buddhazahntempel. Später zu den berühmten Kandy-Tänzen,
traditionelle Trommelmusik mit symmetrischen Körperbewegungen. Übernachtung im Hotel Amaya Hills****.
Tag 7/ Kandy – Pinnewala – Kandy:
Vorbei an Teeplantagen und Reisfeldern zum staatlichen Elefantenwaisenhaus von Pinnewela (1975 gegr.). Zum Basar in Kandy und Besuch einiger typischer
Handwerksbetriebe (Edelstein- und Bronzeverarbeitung, Holzschnitzereien). Übernachtung im Hotel Amaya Hills****.
Tag 8/ Kandy – Nuwara Eliya: Besuch im Botanischen Garten Peradeniya
, bereits 1371 als königlicher Lustgarten in Chroniken erwähnt. Zwei britische Naturwissenschaftler gestalteten den weltberühmten Garten Mitte des 19. Jh. mit 4.000 tropischen Bäumen und Gewächsen, 120 Palmen-
und Orchideenarten - praktisch alle Pflanzenarten Asiens sind vertreten. Im Garten gibt es viele Vogelarten, z. B. Kolonien von Indischen Flughunden, die tagsüber meist schlafend an den Zweigen
hängen. Bergland und Tee (Camilla Senoufis) sind mit Sri Lanka untrennbar verknüpft. Eine kurvenreiche Straße führt über die sanften Hänge des Zentralen Hochlandes, bedeckt vom
moosgrünen Teppich unzähliger Teesträucher. Dazwischen fleißige, buntgekleidete tamilische Teepflückerinnen bei der Arbeit. Für sie gilt "zwei Blätter und die Knospe". In einer Teemanufaktur
sehen Sie den Herstellungsprozeß. Nuwara Eliya, "Stadt über den Wolken", ist die höchst gelegene Stadt Sri Lankas (1.900m). Hier herrscht kühl-tropisches Höhenklima. Übernachtung Hotel Grand****
Tag 9/ Nuwara Eliya – Yala:
Eine malerische, kurvenreiche Gebirgsstraße führt hinunter in die Tiefebene Süd-Sri Lankas. Jeep-Safari im Yala Nationalpark (Wasserbüffel, Wildschweine, Elefanten, Warane, Nasenbären, zahlreiche
Vogelarten). Übernachtung im Elephant Reach Hotel**** o.ä.
Tag 10/Yala – Beruwela: Besichtigung der Festung Galle
(übersetzt Felsen). Galle diente arabischen Kaufleuten als Handelsplatz. Bis zur Einnahme von Colombo durch die Holländer 1756 blieb Galle Hauptsitz der „Vereinigten Ostindischen
Kompagnie“ und war wichtigster Exporthafen für Zimt. Besichtigung der Altstadt im Fort. Übernachtung im Hotel Eden***** o.ä.
Tag 11: Beruwela - Colombo Flughafen:
Transfer zum Colombo Flughafen. Antritt Ihres Rückfluges nach Europa bzw. Verlängerung im Strandhotel. oder Ayurvedakur
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