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Indiens Westen: Höhlenkunst und Goa Dorada
ab/bis Mumbai
Die Reise beginnt in Mumbai (Bombay), zur Zeit der Briten westliches Tor Indiens am Arabischen Meer,
heute kosmopolitisches Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes. Die Steinmetzarbeiten auf der Insel Elephanta, seit 1987 Weltkulturerbe der UNESCO, huldigen Gott Shiva, z.B. im berühmten „kosmischen
Tanz“. Der Chhatrapati Shivaji Terminus ist Mumbais Hauptbahnhof in viktorianich-italienisch-gotischer Architektur. Einmalige monolithische Felsbauarchitektur mit buddhistischen, hinduistischen und
jaininistischen Klosteranlagen bieten Ellora und Ajanta, seit 1983 Weltkulturerbe der UNESCO. Goa lockt nicht nur mit den feinsten Stränden Indiens, das portugiesisch geprägte Alt Goa
mit seinen barocken Kirchenund Klösterngalt einst als Goa Dorada, glänzende Herrscherin über den Orient, größer und reicher als die Hauptstadt Lissabon.
Weltkulturerben auf dieser Reise:
- Elephanta Höhlen
- Chhatrapati Shivaji Terminus (vormals Victoria Terminus)
- Ajanta Höhlen
- Ellora Höhlen
- Kirchen in Alt-Goa
Tag 1: Mumbai: Anreise nach Mumbai (Bombay), Indiens faszinierende Wirtschaftsmetropole am
Arabischen Meer mit über 18. Mill. Einwohnern. Ankunftum Mitternacht. Transfer zum Hotel Taj Mahal*****.
Tag 2: Mumbai
: Die Stadt war einst Hauptsitz der Briten; noch heute repräsentieren viele Prachtbauten im Zentrum diese Vergangenheit. Mit dem Fährschiff hinüber zur Insel Elephanta. Die berühmten 1.200
Jahre alten 8 Elephanta-Höhlen stammen aus der hinduistischen Rashtrakuta-Dynastie und gehören seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die indische
Kunst verkörpert hier „expressionistische Perfektion“: die Steinmetzarbeiten huldigen Hindugott Shiva in verschiedenen Situationen und Posen, z. B. als
Schöpfer, Erhalter und Zerstörer sowie im berühmten „kosmischen Tanz“. Vorbei am „Gateway of India“, 26 m hoher Triumphbogen, errichtet anlässlich der
Landung von Georg V. und Queen Mary und Besuch im Prince of Wales Museums. Fahrt auf dem Marine Drive hinauf zum Malabar Hill mit Kamala Nehru Park und Hängenden Gärten. Der
Chhatrapati Shivaji Terminus ist Mumbais Hauptbahnhof in viktorianich-italienisch-gotischer Architektur.Im Mahatma Gandhi Haus lebte der „Vater der indischen
Nation“ einige Jahre. Übernachtung im Hotel.
Tag 3: Mumbai – Aurangabad: Flug nach Aurangabad. Das riesige Fort Daulatabad liegt auf einem
250 m hohen Hügel. Im 9. Jh. stand hier ein buddhistisches Kloster. Das Fort wurde während der Herrschaft der Yadavas (11. – 14. Jh.) ausgebaut. Aurangabad ist sehr vom Islam geprägt. Als Khadke
wurde die Stadt 1610 von Malik Ambar gegründet, einem abessinischen Sklaven, der von Moghulherrscher Aurangzeb zum Wesir (Premierminister) ernannt wurde. Aurangzeb erbaute die neue Zitadelle.
Aurangzebs Frau Rabia Daurani ist im Bibi-ka Maqbara (1678) - auch Baby-Taj Mahal - begraben, es sieht dem Taj Mahal (1631 – 48) in Agra verblüffend ähnlich.Übernachtung im Hotel.
Tag 4: Aurangabad – Ellora – Aurangabad
: Besichtigung der monolithischen Felsbauarchitektur in Ellora. Die einzigartige Technologie und künstlerische Fähigkeit damaliger Mönche, aus einem über 2 km
breiten Basaltfelsen 24 Klöster und Tempel in ununterbrochener Zeitfolge (600 – 1.000 n. Chr.) zu erschaffen, hat die UNESCO 1983 zum Weltkulturerbe ernannt. Ellora lässt das altindische
Pantheon mit seiner verwirrenden Zahl von Göttern, Dämonen und Fabelwesen hier wieder lebendig werden. Die hinduistischen, buddhistischen sowie jainistischen
Höhlen demonstrieren nicht nur höchste Ausreifung der Felsbauarchitektur, sondern auch Toleranz gegenüber
den Weltreligionen, eine sehr charakteristische Erscheinung des damaligen alten Indien. Der größte Tempel
ist Hindugott Shiva (6. – 7. Jh.) geweiht. Die meisten buddhistischen Höhlen sind "Viharas" (Klöster), einige von ihnen 3 Stockwerke hoch mit großen Treppenstufen.Übernachtung im Hotel.
Tag 5: Aurangabad – Ajanta – Aurangabad
: Fahrt zu den einzigartigen Höhlentempeln von Ajanta, seit 1983 Weltkulturerbe der UNESCO als ein Meisterstück buddhistischer Kunst (2. – 1. Jh. v. Chr).
30 Höhlen sind hufeisenförmig aus einem Felsblock herausgehauen. Die 24 buddhistischen Klöster und 6 Tempel überraschen mit farbenprächtigen Wandmalereien und Fresken. Anonyme Künstler stellen
die Lebensgeschichte Buddhas dar und porträtieren zeitgenössisches Leben. Hier erreichte die antike Kunst Indiens ihren Höhepunkt. Übernachtung im Hotel.
Tag 6: Aurangabad – Mumbai – Goa: Flug über Mumbai nach Goa, Indiens Badeparadies am Arabischen Meer. Übernachtung im Strandhotel.
Tag 7: Alt Goa (Velha Goa)
Besichtigungen in Alt Goa: 1510 eroberte der portugiesische Entdecker Alphonso de Albuquerque Goa, um
den lukrativen Gewürzhandel mit Ostindien zu kontrollieren. Die Blütezeit erlangte Goa 1575 – 1600. Als
Hauptstadt des riesigen portugiesischen Überseereiches bekam Goa gleiche Privilegien wie Lissabon. 1542
erreichten die Jesuiten Goa Dorada, angetrieben vom Feuereifer mittelalterlicher Kreuzritter. Francis Xavier, einer der Gründer der Jesuitengemeinde, stieg zum heiligen Patron Goas auf. Riesige Geldsummen
wurden in den Bau von barocken Kirchen und Klöstern mit schönen Malereien und Fresken investiert, um die lokale Bevölkerung von der Übermacht der ausländischen Religion zu beeindrucken und zu bekehren.
Das spirituelle Herz Goa Doradas sind seine Kirchen und Klöster (seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO). Von Goa breitete sich die Evangelisierung auf die Länder Asiens aus.
In der barocken Basilika Bom (der Gute) Jesus (1594) liegen die sterblichen Überreste des Heiligen
Francis Xavier, einem Schüler des heiligen Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuitenordens. Die Kirche St. Cajetan
(1665) erbauten italienische Mönche des Theatiner Ordens, die Papst Urban III. nach Indien sandte; sie hat die Form eines verkleinerten St. Peter’s Doms in Rom. Die Sé-Kathedrale gilt als
einst größte Asiens mit schön vergoldetem Altar. Weitere sind die Kirche St. Franziskus von Assisi-Kirche, Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (1526) sowie zahlreiche Klöster, wie das festungsartige
Konvent der Heiligen Monika und das des Wundertätigen Kreuzes. Übernachtung im Strandhotel.
Tag 8: Goa: Strandaufenthalt in Goa mit Verlängerungsmöglichkeit. Übernachtung im Strandhotel.
Tag 9: Goa – Mumbai: Rückflug nach Mumbai. Programmende. Antritt Ihres Rückfluges bzw. Fortsetzung des Programms.
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